Preisträger 2025

Silja Friederike Zedlitz erhielt den Rainer-Rudolph-Preis 2025 für ihre Masterarbeit „Minimal rhodamine probes for covalent protein labeling in live cells“. 

Die Arbeit entstand am Max-Planck-Institut für medizinische Forschung (MPI-MR) in Heidelberg, in der Arbeitsgruppe von Prof. Kai Johnsson. In ihrer Thesis entwickelte und charakterisierte Zedlitz minimalistische Rhodamin-Sonden, die eine kovalente Markierung von Proteinen in lebenden Zellen ermöglichen. Damit lassen sich Proteine schneller, heller und gezielter sichtbar machen – eine wichtige Grundlage für quantitative Live-Cell-Imaging-Experimente und das Verständnis dynamischer Prozesse in Zellen. 

Derzeit arbeitet Silja Zedlitz als Doktorandin am Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG) in Dresden und setzt ihre Forschung an chemischen Werkzeugen für die Zellbiologie fort.

Rainer-Rudolph-Preisträger Tobias Dorer wurde für seine Masterarbeit „Assessment and development of a preexisting pipeline for computational design of multistate proteins.“ ausgezeichnet. 

Die Arbeit entstand im Umfeld der Max Planck School Matter to Life an der University of California San Francisco (UCSF) – in der Gruppe von Tanja Kortemme (School of Pharmacy). 

In seiner Thesis bewertete Tobias Dorer eine bereits bestehende Rechenpipeline zur ProteindesignForschung und entwickelte sie gezielt weiter. Ziel war es, Proteine zu entwerfen, die mehrere funktionelle Zustände einnehmen können („multistate proteins“) – ein zentraler Schritt, um dynamische Biomoleküle realistischer zu modellieren und neue Anwendungen in Biotechnologie und Medizin zu ermöglichen. Durch systematische Tests, Optimierungen und eine verbesserte Auswertung trägt die Arbeit dazu bei, Designentscheidungen robuster zu machen und Workflows besser reproduzierbar zu gestalten. 

Zurzeit setzt Tobias Dorer seine Forschung als PhD Fellow am Novo Nordisk Center for Protein Design der Universität Kopenhagen fort.

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